Sep 102014
 

Gerade komme ich vom monatlichen Treffen der Autorengruppe Eulenfeder.
Eulenfeder_logo bunt_klein
Wir sind eine zwanglose Gruppe von ca. 10 bis 15 Autoren und Autorinnen. Einmal im Monat treffen wir uns bei einem von uns. Zu diesen Treffen wird immer ein Hausaufgabenthema gestellt, das kann, muss man aber nicht bearbeiten. Oftmals wird aber aus der Hausaufgabe ein Thema für eine Lesung.
Lesungen der Gruppe finden zwei Mal im Jahr in der Stadtbibliothek, ca. vier Mal im Jahr als Dichterbrunch im ‚Michel Mort‘ (Hotel am Eiermarkt), zwei oder drei Mal auf der Fähre in Bad Münster am Stein und noch einige Male an/in wechselnden Lokalitäten statt. Jeder der Gruppe darf bei den öffentlichen Lesungen lesen, sofern er eine zum Thema passende Geschichte hat.
Die Geschichten werden in der Gruppe vorgelesen und diskutiert.
Meine neue Geschichte heißt (vielleicht) ‚Müll‘ oder ‚Nachbarn‘ oder ‚Ichweißnichtwieichsienennensoll‘ und ich werde sie im Herbst auf der Lesung in der Stadtbibliothek zum Thema ‚Horror‘ lesen.
Den Anfang konntet ihr hier schon vor ein paar Tagen lesen, die ganze Geschichte folgt auch bald. 😉

Liebe Grüße
cat

Aug 282014
 

Hach, das wollte ich schon immer mal schreiben: WIP – zu deutsch: Work in progress – ach nee, zu deutsch etwa: in Bearbeitung oder auch laufende Arbeit.
Tja, und damit ist die Kurzgeschichte an der ich gerade arbeiten gemeint. Wollt ihr einen kleinen Happen?

Es ist heiß und ich gehe hinaus in den Garten. Setze mich ins Gras, lehne mich mit dem Rücken an die große Kastanie, ein Buch auf den Knien. Ich will nur kurz die Augen schließen, um den Grillen und Vögeln zu lauschen – und bin urplötzlich in meiner früheren Wohnung in Eisenberg. Es muss Ende 2003 oder Anfang 2004 sein.
Draußen im Flur brüllt jemand rum. Schreit: „Ich bring dich um, du Sau!“

Ich öffne die Tür und sehe zwei junge Kerle. Der größere hat ein Messer in der Hand und schreit den kleineren, den er an die Wand drückt, an: „Ich bring dich um!“
Ich zögere und dann mische ich mich doch ein. Ich gehe zu den zweien. Der größere ist ca. 25, der kleinere etwas jünger. Immer wieder schlägt der größere auf den kleinen ein, hält in der anderen Hand das Messer und schreit ihn an.

Im Moment überarbeite ich diese Geschichte, entstanden ist sie gestern Abend und sie erzählt eine wahre Begebenheit.
Also, seid gespannt. 😉

Liebe Grüße
cat

Aug 162014
 

Wie schon berichtet, gibt es auf der Buchstabeninsel eine Kategorie, die sich KuGeL (KurzGeschichteLight) nennt. Dort soll man Zehn-Satz-Geschichten zu Bildern schreiben. Auf dem Foto war eine Libelle im Gras abgebildet 🙂

Das Foto

„Sag mal, wie siehst du denn aus?“ Toms Mutter starrte ihren Sohn fassungslos an.
Der stammelte nur:
„Sorry Ma, aber … ich habe mich hingekniet, um ein Foto zu machen … das Ei da ist alles, was vom Hühnernest übrig geblieben ist!“ Behutsam legte Tom ein Ei auf das Kreuzworträtsel der Zeitung.
„Aber das Foto der selten Libellenart ist wirklich unglaublich geworden, hier schau!“, freudestrahlend präsentierte Tom seinen Schnappschuss. Und Toms Mutter musste sich wieder einmal eingestehen, dass Tom zwar auf seine Kleidung keine Rücksicht nahm, wenn er im Fotografierfieber war, die Bilder aber immer jeden Schaden aufwogen.

Liebe Grüße
cat

Update 18.08. 19:22 Uhr DANKE Manuela!

Jul 142014
 

Aus aktuellen Anlass – Wir sind Weltmeister! *freuhüpf*
Diese Geschichte habe ich für die  Anthologie ‚Kopfbälle‘ geschrieben, die im Jahr 2006, mit Unterstützung vom Land RLP, herausgekommen ist. Dort sind Geschichten erschienen, die von den drei Literaturvereinen/-gruppen der unteren, mittleren und oberen Nahe zum Thema Fußball geschrieben und ausgewählt wurden.

Sieg der Besiegten

Sagt Ihnen der 22. Juni 1974 etwas?
Ich gebe zu, mir sagte er nichts, dabei war es ein denkwürdiges Datum.
Ein Tag, von dem man später noch seinen Enkeln erzählen würde.
Weiterlesen »

 Veröffentlicht von am 14. Juli 2014 um 17:53  Kennzeichnung:
Jul 032014
 

Wie schon berichtet, gibt es auf der Buchstabeninsel eine Kategorie, die sich KuGeL (KurzGeschichteLight) nennt. Dort soll man Zehn-Satz-Geschichten zu Bildern schreiben. Auf dem Bild standen Männer in weißen Karateanzügen in Nebelschwaden. 🙂

fussball

Sepp Herberger raufte sich die Haare, sie waren verloren. Nie wieder würde er seinem Kumpel Kaosu Yokima sagen, der solle die Spieler mitbringen, während Sepp für den entsprechenden Platz sorgen würde. Selbst die Rauchschwaden seiner dicken Zigarre würden jetzt nicht mehr helfen. Im Fußball waren die Engel einfach Super seit er sie tranierte, aber Teufel konnten besser Karate.

Liebe Grüße
cat

Mai 242014
 

Wie gestern bereits angedroht, dürft ihr heute meine Geschichte zum Lied My Way lesen. Entstanden ist sie im Jahr 2006.

Viel Spaß dabei. 😉

My Way

Der Lehnstuhl bewegt sich leicht im Wind und ich fühle deine Nähe. Besonders hier, auf der Terrasse. An Abenden wie diesem fühle ich dich sehr intensiv. Ja, ich rede mit dir, obwohl du mich nicht mehr hören kannst. Du, der einmal alles für mich war …

Erinnerst du dich an unseren ersten Tanz? Frank Sinatra sang „My Way“. Für mich ist sein Lied das wohl schönste und schrecklichste zugleich. Ich höre es mir nur noch selten an. Eigentlich nur an solchen Abenden wie heute, an denen wir uns nah sind.
Es tut weh es zu hören, aber ich liebe diese Platte. Ich mag das Knistern und dieses Gefühl von Wärme, welches Schallplatten vermitteln.
„I did it my way“ – leise dringt Franks Stimme aus den Lautsprechern und ich erinnere mich.
Weiterlesen »

Mai 232014
 

Ein Klassiker, der mich vor längerer Zeit zu einer Geschichte inspiriert hat.

Frank Sinatra – My Way (Live at The Royal Festival Hall, London, 1971.)
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=Fj5wnWpECLs]
And now, the end is near;
And so I face the final curtain.
My friend, I’ll say it clear,
I’ll state my case, of which I’m certain.

I’ve lived a life that’s full.
I’ve traveled each and ev’ry highway;
But more, much more than this,
I did it my way.

Regrets, I’ve had a few;
But then again, too few to mention.
I did what I had to do
And saw it through without exemption.

I planned each charted course;
Each careful step along the byway,
But more, much more than this,
I did it my way.

Yes, there were times, I’m sure you knew
When I bit off more than I could chew.
But through it all, when there was doubt,
I ate it up and spit it out.
I faced it all and I stood tall;
And did it my way.

I’ve loved, I’ve laughed and cried.
I’ve had my fill; my share of losing.
And now, as tears subside,
I find it all so amusing.

To think I did all that;
And may I say – not in a shy way,
„No, oh no not me,
I did it my way“.

For what is a man, what has he got?
If not himself, then he has naught.
To say the things he truly feels;
And not the words of one who kneels.
The record shows I took the blows –
And did it my way!

Songwriters: Carter, Shawn C / Revaud, Francois / Thibaut, Giles / Anka, Paul / Francois, Claude

My Way lyrics © EMI Music Publishing, S U I S A, COOPERATIVE SOC. OF MUSIC AUTHORS & PUBLISHERS, CHRYSALIS MUSIC GROUP

 

Einfach genial, oder? Ich liebe dieses Lied.
Und morgen poste ich dann meine Geschichte dazu. 😉

Schönes Wochenende! <3

cat

Apr 162014
 

Wie schon berichtet, gibt es auf der Buchstabeninsel eine Kategorie, die sich KuGeL (KurzGeschichteLight) nennt. Dort soll man Zehn-Satz-Geschichten zu Bildern schreiben.
Vorlage für die heutige KuGeL war ein gezeichnetes Bild von einer der Inselbewohnerinnen. Shaynie hatte darauf eine Gruppe von Menschen gemalt, die an einem See standen und sich im Wasser des Sees spiegelten. Bei einer der Personen trat dabei eine Besonderheit auf, die ich in der KuGeL beschrieben habe. 😉

Kazo

Wenn Kazo gewusst hätte, dass im Feuersee seine weibliche Seite als Spiegelbild erscheint, er hätte die Jungs nie mitgenommen. Jetzt würde er wieder wochenlang zu tun haben, um sie von seiner männlichen Seite zu überzeugen, damit er mit in den Krieg ziehen durfte.

Liebe Grüße

cat